Risiko & Vorsorge

.

Risiko & Vorsorge

In Zeiten immer leerer öffentlicher Kassen kommt der privaten Risikoabsicherung sowie der Privatvorsorge für das Alter ein immer größerer Stellenwert zu. Wer nicht vorsorg, dert gerät im Alter eventuell in finanzielle Schwierigkeiten. Die klassische kapitalbildende Lebensversicherung hat ausgedient, der Staat verdient mit. An deren Stelle tritt die Risikolebensversicherung für den Todesfall und verschiedene Anlageformen für ein finanziell abgesichertes Alter. Dazu zählen Rentenversicherungen (z.B. Basis-Rente, Riester-Rente, Betriebliche Altersvorsorge, Fondslebensversicherung, fondsgebundene Rentenversicherung), "klassisches" Sparen und Aktien, wobei das letzere sehr risikobehaftet ist. Ein weiterer wichtiger Teil ist die Gesundheitsvorsorge. Dazu zählen u.a. die Krankenzusatzversicherung für verschiedene Risiken und die Pflegezusatzversicherung. Weitere Risikovorsorge beinhalten die Berufsunfähigkeitsversicherung sowie die Unfallversicherung.
Risikolebensversicherung
Nur für den Todesfall sorgt eine Risikolebensversicherung vor. Das ist vor allem für Familien mit Kindern und nur einem Hauptverdiener sehr wichtig. Wenn dieser ausfällt, kann es leicht zu einer finanziellen Schieflage kommen, da oftt das Haus noch nicht abbezahlt ist, die Rentenansprüche gering sind und für die Ausbildung der Kinder muss gesorgt werden. Der Todesfallschutz muss nicht immer teuer sein. Ein Prämienvergleicht kann viel Geld sparen, da die Unterschiede bei gleicher Leistung bis zu 300% betragen können.
Basis- Rente
Bei der Basis-Rente, auch „Rürup-Rente“ genannt, handelt es sich um eine private Rentenversicherung mit der gesetzlichen Rentenversicherung vergleichbaren Beingungen. Beiträge zu Gunsten dieser Versicherung können seit dem Jahr 2005 wie Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung begrenzt als Sonderausgaben (Altersvorsorgeaufwendungen) steuerlich geltend gemacht werden. Voraussetzung dafür ist die Vereinbarung der Zahlung einer monatlichen, auf das Leben des Steuerpflichtigen bezogenen lebenslangen Rente. Die Leistungen dürfen nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahrs des Berechtigtenbeginnen. Dadurch wird sichergestellt, dass es sich – wie bei den Anwartschaften aus einer gesetzlichen Rentenversicherung – um Vorsorgeprodukte handelt, bei denen die angesparten Beiträge auch tatsächlich zur Altersversorgung verwendet werden. Deshalb dürfen die entstandenen Versorgungsanwartschaften nicht vererblich, übertragbar, beleihbar, veräußerbar und auch nicht kapitalisierbar (keine Einmalzahlung) sein.
Diese steuerlich begünstigten Vorsorgeprodukte können durch verschiedene Zusatzversicherungen (z.B. Berufsunfähigkeit, verminderte Erwerbsfähigkeit, Hinterbliebenenschutz) ergänzt werden. Bei der späteren Rentenzahlung aus einer solchen Versicherung gilt die gleiche Versteuerung wiebei den Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung.
Die staatlich geförderte Basisrente ist besonders für Selbstständige geeignet, da sie bei Beiträgen bis zu 12.000 Euro jährlich diese als Sonderausgaben geltend machen können und das in der Ansparphase gebildete Basiskapital einem Pfändungsschutz unterliegt. Die Faktenzur Rentenbesteuerung im Überblick::
♦ Besteuerung der Alterseinkünfte zu 50 % seit 2005 
♦ dies gilt für alle bestehende Renten sowie die seitdiesem Jahr erstmals gezahlten Renten. 
♦der Prozentsatz wird für jeden Rentnerjahrgang gesondert festgelegt. Daraus wird dann der individuelle steuerfreie Betrag ermittelt, der für die Zukunft konstant bleibt. 
♦ er steigt bis 2020 in 2 %-Schritten pro Jahr für jeden neu hinzukommenden Rentenjahrgang. 
♦ er steigt ab einem Renteneintritt in 2021 bis 2040 um 1 % pro Jahr. 
♦ die volle (100 %-ige) Besteuerung erfolgt ab 2040. 
Riester- Rente
Der Staat subventioniert die Riester-Rente mit Zulagen und Steuervorteilen. Ab 2006 gelten die sogenannten Unisex-Tarife: Männer und Frauen werden nun gleich behandelt. Verschenken Sie kein Geld und stellen Sie mit der Riester-Rente die Weichen für Ihre finanzielle Sicherheit im Alter. Nutzen Sie Ihre staatliche Förderung! Sie können wählen zwischen der klassischen und der fondsgebundenen Variante. Die klassische Variante bietet Sicherheit und die kontinuierliche Entwicklung steht im Vordergrund. Bei der fondsgebundenen Variante können Wertschwankungen auftreten, da durch anteilige Investition in ausgewählte Fonds eine zusätzliche Wachstumschance besteht, aber auch ein erhöhtes Risiko.
Ihre Vorteile der Riester-Rente sind:
♦ die lebenslang garantierte Rente 
♦ die hohen Steuerfreibeträge 
♦ der Pfändungsschutz vor staatlichem Zugriff 
♦ die Renditestärke durch die Kombination aus Verzinsung und staatlicher Förderung und 
♦ der flexibler Rentenbeginn.
Zur Auswahl des für Sie günstigsten Produktes vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin mit uns! 
Betriebliche Altersvorsorge
Steuern sparen und die eigene Rente aufbessern- das geht mit einer betrieblichen Altersversorgung. Seit Januar 2002 hat jeder Arbeitnehmer das Recht, einen Teil seines Arbeitsentgeldes durch eine sogenannte Gehaltsumwandlung in eine betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen und von deren Vorteilen zu profitieren. Dabei kann der Arbeitnehmer zwischen verschiedenen Arten der betrieblichen Altersvorsorge (Durchführungswege) auswählen. Dazu gehören: 
♦ Direktversicherung
♦ Pensionskasse
♦ Pensionsfonds
♦ Direktzusage 
♦ Unterstützungskasse. 
Um von dem wesentlichen Vorteil der betrieblichen Altersvorsorge, der Finanzierung aus dem Bruttoeinkommen und der dadurch zusätzlich zu erlangenden Steuervorteilen und Sparmöglichkeiten bei den Sozialabgaben, profitieren zu können, bedarf es einer Beratung durch einen Altersvorsorge-Experten. Unsere Mitarbeiter sind geschult und helfen Ihnen, den für Sie passenden Durchführungsweg zu finden.
Fondslebensversicherung
Die Fondsgebundene Kapitallebensversicherung ist eine der vielen Möglichkeiten, private Rentenorsorge zu betreiben. Sie sparen aus Ihrem Nettoeinkommen in beliebiger Höhe mit in der Ansparphase steuerfreiem Kapital.
Bei einer Fondsgebundene Kapitallebensversicherung werden Ihre Beiträge in einem oder mehreren von Ihnen ausgewählten Fonds investiert. Hierdurch ist es möglich, von den Chancen und Risiken der Aktienmärkte zu profitieren. 
Vergleichen Sie auf jeden Fall Anbieter vor allem unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit. Denn nicht die prognostizierte (nicht garantierte Höhe der Rendite) ist das Kriterium der Wahl, sondern vor allem die Sicherheit des Anbieters. Diese Sicherheit (Kapitalstärke) der Anbieter spiegelt sich in anerkannten Ratings wider. 
Ihre Vorteile einer Fondsgebundene Kapitallebensversicherung: 
♦ Steuervorteil (nur 50% der Erträge sind steuerpflichtig bei einer Laufzeit von mind 12 Jahren und Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr)
♦ Flexible Anlage: Teilauszahlungen und Beleihung sind grundsätzlich möglich
♦ Absicherung des Todesfallrisikos (einkommensteuerfrei)
Lassen Sie sich von unseren Experten beraten!
Fondsgebundene Rentenversicherung
Werden eine Rentenversicherung und ein Fondssparplan kombiniert, spricht man von einer fondsgebundenen Rentenversicherung.Die Rendite ist höher, die Sicherheit bleibt erhalten.
Ihre Vorteile dieser Rentenform sind weiterhin:
♦ monatliche Einzahlung oder Einmalzahlung möglich
♦ Auszahlung als lebenslange Rente oder Gesamtbetrag
♦ eine Beleihung ist möglich 
♦ die Übertragung auf Dritte ist möglich.
Krankenzusatzversicherung
Auch auf dem Gebiet dergesetzlichen Krankenversicherung muß der Staat sparen. Deshalb gelten seit 2005 umfangreiche Neuregelungen der Gesundheitsreform. Diese führen zu höheren Kosten für die gesetzlich Krankenversicherten. Das betrifft vor allem die Bereiche Zahnersatz, Brillen und Krankengeld. Wer sich nicht mit der Regelversorgung begnügen will, sollte sich zu einer privaten Absicherung entschließen. Nutzen Sie die freie Bausteinwahl der vielen privaten Anbieter!
Pflegezusatzversicherung
Durch eine Krankheit (vielleicht altersbedingt)oder einen Unfallt werden Sie plötzlich zum lebenslangen Pflegefall. Es kann jeden von uns treffen, jederzeit. Als Krankenkassenmitglied sind Sie zwar gesetzlich pflegeversichert, aber die Leistungen sind bei weitem nicht ausreichend.
Die Kosten für einen stationären Pflegeplatz betragen rund 3.000€ pro Monat. Für die Pflegestufe III erhalten Sie von der gesetzlichen Versicherung jedoch nur 1.432€. Das deckt nicht einmal 50% der entstehenden Kosten. 
Es gibt verschiedene Formen der Pflegezusatzversicherung: 
♦ Die Pflegekosten-Versicherung für die Profipflege (häuslich, teilstationär, stationär) leistet für professionelle Pflege oder einen Heimplatz. Gegen Vorlage der Rechnungen werden Pflegekosten bis zu vereinbarten Höchstbeträgen oder Prozentsätzen erstattet.
♦ Bei der Pflegetagegeld-Versicherung (für ausschließlich stationäre Pflege) erhält der Versicherte im Pflegefallein ein Tagegeld, das im Versicherungstarif vereinbart wurde. Die Höhe des Tagegeldes richtet sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit. Je nach Versicherung erhält der Pflegebedürftige in Pflegestufe I 25-40% des Tagessatzes, in Pflegestufe II 60-70% und in Pflegestufe III den vollen Satz.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist wesentlich höher als das der Erwerbsunfähigkeit. In Deutschland wird jeder 4. Arbeitnehmer berufsunfähig. Ohne private Vorsorge ist der finanzielle Ruin vorprogrammiert, da die staatliche Versorgung im Fall der Berufsunfähigkeit völlig unzureichend ist.
Sichern Sie Ihre Arbeitskraft ab und schließen Sie noch heute diese Versorgungslücke.
Unfallversicherung
Im täglichen Leben kann schnell mal was passieren - und das kann schlimme Folgen nach sich ziehen. Bei Arbeits- und Wegeunfällen leistet die gesetzliche Unfallversicherung. Aber was ist, wenn der Schaden in der restlichen Zeit eintritt? Oder wenn man Kleinkind, Hausfrau, Rentner oder Selbstständiger ist? Für sie ist das Risiko eines finanziellen und gesundheitlichen Schadens immens. Sichern Sie sich und Ihre Familie ab! Folgende Leistungen übernimmt die private Unfallversicherung:
♦ Invalidität
Eine unfallbedingte Invalidität liegt vor, wenn ein dauerhafter körperlicher Schaden als Unfallfolge eintritt. Die Invaliditätssumme wird dann abhängig vom Invaliditätsgrad ausbezahlt. Bei vollständiger Invalidität bekommen Sie eine Einmalzahlung oder eine monatliche Unfallrente. Ein wichtiger Hinweis: Wählen Sie einen Progressionstarif, bei dem ab einem bestimmten Invaliditätsgrad (meist 26%)t die Versicherungsleistung überproportional ansteigt. Ihr Vorteil: Sie sichern das Risiko einer hohen Invalidität besonders gut ab.
♦ Übergangsleistungen
Der Invalititätsgrad kann meist erst nach Abschluss der Heilbehandlung festgestellt werden. Die Übergangsleistung soll dabei helfen, den langwierigen Genesungsprozess zu überbrücken. Wenn Sie nach Ablauf von 6 Monaten noch mehr als 50 % beeinträchtigt sind, erhalten Sie Übergangsleistungen für die Inanspruchnahme von Heilbehandlungen.
♦ Krankenhaustage- und Genesungsgeld
Bei einer bis zu zwei Jahren dauernden unfallbedingten stationären Behandlung in einem Krankenhaus, erhalten Sie für jeden Krankenhaustag das vereinbarte Krankenhaustagegeld. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus gibt es zusätzlich ein nach der Dauer des Krankenhausaufenthaltesgestaffeltes Genesungsgeld .
♦ Leistungen im Todesfall
Verstirbt der Versicherte innerhalb eines Jahres an den Unfallfolgen, wird die vereinbarte Todesfall- Leistung fällig. Im Erbfall kommen, falls nichts Anderes vereinbart wurde, die gesetzlichen Vorschriften zur Anwendung.
♦ Kosmetische Operationen
Unfallbedingte Beeinträchtigungen im äußeren Erscheinungsbild werden nach Abschluss der Heilbehandlung in einem bestimmten und vereinbarten Umfang von der Versicherung übernommen.
♦ Bergungskosten
In den meisten Tarifen sind Bergungskosten kostenfrei bis zu einer bestimmten Summe berücksichtigt. Falls nicht, können sie gegen Aufpreis eingeschlossen werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Wolfgang Bieber unter Telefon +49 335 549411 oder nutzen unser eMail-Kontaktformular !
Share by: